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Bund für MagdeburgBündnis 90/Die GrünenCDUDIE LINKEFDPfuture! - Die junge AlternativeSPD
Bund für MagdeburgKürzungen würden sich wie in allen Bereichen auswirken. Es sind keine Einzelentscheidungen, Entscheidungen bedürfen der Zustimmung des Stadtrates
Bündnis 90/Die GrünenEin nicht ausgeglichener Haushalt zwingt die Stadt zur Erarbeitung eines Konsolidierungsprogramms, dessen Einhaltung von der Kommunalaufsicht konsequent überwacht wird. Das bedeutet, die Stadt darf nur Geld für die "Pflichtaufgaben", nicht aber für freiwillige Aufgaben ausgeben, um weitere Kreditaufnahmen und damit eine erneute Verschuldung zu verhindern. Ansonsten gelten die Antworten zu Frage 5 ebenso
CDUDas Angebot für die Kinder und Jugendlichen würde sich voraussichtlich reduzieren, entweder durch die Schließung einer Einrichtung und/oder durch eine Verkürzung der entsprechenden Öffnungszeiten. Bisher konnten trotz massivem Haushaltsdruck die Mittel des Jugendamtes relativ stabil gehalten werden, auch die CDU war daran maßgeblich beteiligt.
DIE LINKEKeine! Denn DIE LINKE. wird nach wie vor am Grundsatzbeschluss "Keine Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit" festhalten!
FDPEs würden z.B. die Arbeit der freien Träger leiden, Projekte auslaufen oder gekürzt, auch die Straßensozialarbeit würde leiden, bei der ein weiterer Ausbau unbedingt notwendig wäre
future! - Die junge AlternativeDas Wort "hätten" in der Fragestellung muss man leider durch "haben" ersetzen, denn die Kürzungen geschehen leider teilweise bereits! Jugendclubs werden geschlossen bzw. deren Öffnungszeiten stark eingeschränkt. Beratungsangebote (z.B. Drogen, Kriminalität, Hilfen bei Problemen) werden reduziert, ebenso Freizeitangebote und Schulungen, bzw. werden sie mit Gebühren belegt, die sich viele nicht leisten können. Stellen für Sozialarbeiter werden gestrichen, gleichzeitig steigt jedoch die Anzahl derer, die Unterstützung und Betreuung erhalten wollen.
Wenn Anlaufstellen und Vertrauenspersonen wegbrechen, hat das katastrophale Auswirkungen auf die Jugendarbeit. Und letztlich bedeutet weniger Geld auch weniger Projektarbeit. Doch gerade diese vermittelt Jugendliche Kompetenzen und knüpft Kontakte zu Firmen, um Ausbildungsstellen zu vermitteln. Eigentlich muss hier noch mehr Geld investiert werden, um den Bedarf zu decken.
SPDIch finde es traurig, dass bei Jugendarbeit immer zuerst nach dem Geld und nicht nach dem Inhalt gefragt wird. Es gibt eine Vielzahl von Vereinen und Initiativen, die keine Gelder aus dem städtischen Haushalt erhalten und dennoch eine gute und inhaltlich starke Arbeit für und mit Jugendlichen leisten. Haushaltskürzungen schmerzen allen: der Kultur genauso wie Kinder und Jugendlichen, Senioren, Menschen mit Behinderungen oder Familien. Wir können hier nur in einem Mit- und nicht in einem Gegeneinander agieren und versuchen, Synergien zu nutzen und Teamplayer zu sein.